• #26.3 Homeoffice, Server und Spind – der Betriebsstättenbegriff im Wandel
    von mail@taxpod.law (Jens Schönfeld / Goetz Kempelmann) am 2. April 2026 um 10:45

    Was kann eigentlich alles eine Betriebsstätte begründen? Eine Pipeline, ein Spind, ein Server oder sogar eine Tätigkeit im Gefängnis? Und was braucht es dafür konkret – von der „Verwurzelung“ bis zur „Verfügungsmacht“? Genau darüber sprechen wir gemeinsam mit unseren beiden Berliner Kollegen Christian Kahlenberg und David Heckerodt. Christian kennen viele unserer treuen Hörer sicherlich bereits aus früheren TAXpod-Folgen. David hingegen ist zum ersten Mal dabei und für dieses Thema geradezu prädestiniert – hat er sich doch in seiner früheren Tätigkeit als Finanzbeamter, unter anderem beim BZSt und zuletzt im BMF, intensiv mit Betriebsstättenfragen und insbesondere der Gewinnabgrenzung befasst. Anlass unserer digitalen Gesprächsrunde ist der in der Praxis seit Langem erwartete Entwurf des BMF-Schreibens zum Betriebsstättenbegriff vom 13. Februar 2026. Dieses soll das bislang maßgebliche, inzwischen deutlich in die Jahre gekommene BMF-Schreiben aus dem Jahr 1999, den sog. Weihnachtserlass, ersetzen. Dass hier Reformbedarf besteht, liegt auf der Hand: Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen knapp 25 Jahren grundlegend verändert – besonders beschleunigt durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Anstieg mobiler Arbeit und Homeoffice-Tätigkeiten. Zugleich haben neuere BFH-Entscheidungen und aktuelle OECD-Entwicklungen die Diskussion rund um den Betriebsstättenbegriff spürbar verändert. Der BMF-Entwurf greift diese Entwicklungen auf und bezieht zudem neue Arbeitsformen und Tätigkeitsfelder ein, etwa Influencer-Tätigkeiten oder Desk Sharing. Gemeinsam diskutieren wir, wie die einzelnen Merkmale einer Betriebsstätte zusammenwirken, worauf es beim sog. Desk Sharing ankommt und warum auch die digitale Wirtschaft nicht aus dem Blick geraten darf, die uns sicherlich fortlaufend beschäftigen wird. Es geht um Fragen wie: Wann wird ein Homeoffice zur – womöglich sogar geschäftsleitenden –  Betriebsstätte? Welche Rolle spielen Server bzw. IT-Infrastruktur? Und welche Auswirkungen kann das neue Schreiben auf Wegzugsfälle und Entstrickungsfragen haben? Neben dem nationalen Betriebsstättenbegriff nach § 12 AO werfen wir natürlich auch einen Blick auf das Verhältnis zum abkommensrechtlichen Begriff nach Art. 5 OECD-MA sowie auf die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Regelungsregimen. Bekanntermaßen hat sich auch die OECD jüngst zur Begründung einer Homeoffice-Betriebsstätte geäußert. Wichtig ist zudem immer der Blick über die reine „Begründung“ einer Betriebsstätte hinaus: Die Wechselwirkung sollte nicht bei den einzelnen betriebsstättenbegründenden Merkmalen enden, sondern sich eigentlich in der Gewinnzurechnung fortsetzen. Denn im internationalen Kontext geht es letztlich darum, Besteuerungsrechte sachgerecht aufzuteilen, wobei die Betriebsstätte den zentralen Anknüpfungspunkt bildet. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr – jetzt machen wir uns erst einmal auf die Suche nach der Betriebsstätte. Viel Spaß beim Hören! Folge direkt herunterladen

  • #412 – Indexmiete und Vorruhestand
    von PricewaterhouseCoopers am 10. Mai 2026 um 19:38

    Themen: - Indexmiete im Geschäftsraum: Wegweisendes BGH-Urteil für die Vertragspraxis - Vorruhestandsmodell: Bildung einer Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten Weitere Informationen finden Sie unter: https://blogs.pwc.de/de/steuern-und-recht

  • Wohin mit dem Gewinn? Personallose Betriebsstätten als steuerliche Herausforderung für die Energiewende
    von EY am 15. April 2026 um 7:34

    Windparks, Solaranlagen oder Batteriespeicher erwirtschaften hohe Gewinne – oft an Orten, an denen kaum Personal tätig ist. Doch wo sind diese Gewinne steuerlich zu verorten? Diese Folge des Tax & Law Hörfunk widmet sich einer der – aus steuerlicher Sicht – spannendsten Fragen der Energiewende: personallosen Betriebsstätten und ihren Herausforderungen für die Verrechnungspreise. Im Fokus stehen u.a. die Phasen der Projektentwicklung, SPV‑Strukturen im Bereich erneuerbarer Energien und die Grenzen klassischer Konzepte wie DEMPE. Laura Maria Ordemann und Tobias Goos erläutern im Gespräch mit Roland Nonnenmacher, wie sich die Energiewende steuerlich sachgerecht abbilden lässt und welche Lösungsansätze es bereits gibt.

  • § 6b EStG: Vorbesitzzeit bei identischen Gesellschaftern
    von christian_bohlmann@t-online.de (Finanzgericht Münster) am 15. Mai 2026 um 8:54

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen. Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 8. Senats des Finanzgericht Münster vom 16.04.2026, die sich mit der Frage befasst, ob die Bildung einer § 6b–Rücklage in einer Ergänzungsbilanz einer Kommanditistin zulässig ist, wenn die KG das veräußerte Grundstück innerhalb der Sechsjahresfrist von einer personenidentischen KG (teil-)entgeltlich erworben hatte. Die Besprechungsentscheidung ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2026/8_K_820_24_G_F_Urteil_20260416.html abrufbar.

  • 093 Joint Venture – beide Partner träumen von einer Win-Win-Situation
    von Dr. Patrick Schultes und Florian Mack am 6. November 2024 um 5:00

    Wenn zwei Unternehmen ihr Know-how bündeln, wollen sie gemeinsam mehr erreichen. Damit das möglichst konfliktfrei klappt, sollte man im Vorfeld einige steuerliche und rechtliche Fragen klären. Gesellschaftsform, Gesellschaftsvertrag, Joint Venture Vereinbarung, Beteiligungsverhältnisse, Regelungen bei Pattsituationen, Stimmbindungsvertrag, Finanzierung, Wettbewerbs- und Kundenverbote. An einem konkreten Fall setzen wir erste Orientierungspunkte in unserer neuen Folge von „ThinkTax – Legal Insights zu Unternehmensstrukturen und Steuern“.

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  • Von Vokuhila bis Verbundsystem
    von DATEV eG am 11. Mai 2026 um 8:18

    Während Fernsehwerbung in die Wohnzimmer einzieht und Depeche Mode den Soundtrack für den technologischen Aufbruch komponiert, sendet DATEV über erste DFÜ-Leitungen mutig gegen die wirtschaftliche Stagnation an. Wir schauen auf ein Jahrzehnt, in dem Frisuren abenteuerlicher sind als die ersten Algorithmen. Kanzleichefs in schultergepolsterten Uniformen wagen mit der Software-Revolution den Sprung von der mechanischen Schreibmaschine zum ersten PC; und der Muff der 70er Jahre weicht dem bunten Neonlicht und der aufkommenden Digitalisierung der 80er, während Disketten den Lochstreifen noch schnell zum Hinterausgang begleiten.

  • Handling VAT obligations in Germany & EU
    von FALK TALK am 6. Oktober 2025 um 6:00

    In the latest episode of our podcast, VAT expert Dr. Christian Merkel discusses the most important aspects of VAT liability for foreign companies in Germany. He explains what a “fixed establishment for VAT purposes” means, which requirements must be met for VAT registration and how to apply for a German VAT refund. A must for anyone doing business in Germany!

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  • Der Griff in die Kasse durch den Koch
    von c•k•s•s am 2. Februar 2026 um 15:00

    Das #Finanzgericht Düsseldorf hatte sich mit der interessanten Frage zu befassen, ob die Gehaltserhöhung des Geschäftsführers einer gemeinnützigen GmbH im Zusammenwirken mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden ohne Einbeziehung des für Gehaltsfragen zuständigen Aufsichtsrats zum Verlust der Gemeinnützigkeit führe. Die Ausführungen des Finanzgerichts sind sehr praxisrelevant, da sie sich mit den einzelnen Gesichtspunkten des Falles detailliert befassen. Aus dem Urteil ergeben sich praktische Hinweise für sämtliche Gemeinnützige, was das Thema Zurechnung und Vorwerfbarkeit von Verstößen Einzelner und deren Folgen für die Gemeinnützigkeit angeht. Auch hier kann man kulinarisch nur sagen: Nicht immer verdirbt ein faules Ei den ganzen Brei!In dieser Folge: Dr. Mirko Brill (Partner) | Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, Fachberater für Zölle und Verbrauchsteuern⁠⁠https://ckss.de/berater/dr-mirko-wolfgang-brill/⁠⁠⁠⁠https://www.linkedin.com/in/dr-mirko-wolfgang-brill-687314185/⁠Alexander Völkl | Steuerberater ⁠⁠⁠https://www.lenz-law.de/kanzlei/⁠⁠⁠Verpassen Sie keine Änderungen im Steuerrecht mehr und folgen Sie uns auf: LinkedIn: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.linkedin.com/company/ckss/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠YouTube: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.youtube.com/@ckss-fachanwaltefursteuerr7134⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Webseite: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://ckss.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Produktion: BroMedia Berlin, ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://bromedia.berlin

  • Public Country-by-Country Reporting: Vom Reporting zur Kommunikation
    von PwC Deutschland | C.H. Beck am 22. Mai 2026 um 6:49

    In dieser Folge von „Frisch serviert“ sprechen Kati Fiehler, Nils Pippart und Christoph Richter über Public Country-by-Country Reporting und die Frage, warum es weit mehr ist als eine Compliance-Pflicht. Im Fokus stehen die Unterschiede zum steuerlichen CbCR, betroffene Unternehmensstrukturen, internationale Entwicklungen wie in Australien sowie die Bedeutung von Verrechnungspreisen, Datenqualität und bereichsübergreifender Zusammenarbeit. Außerdem geht es darum, warum das PCbCR ein Thema für Vorstand und Aufsichtsrat ist und wie Unternehmen sich auf Fragen von Medien, NGOs und Investoren vorbereiten können.